Mittwoch, 14. Dezember 2005

Tour durch Berlin - Tour 2

Willkommen in den Berliner Unterwelten hieß es zu Beginn unserer Berlintour. Grobi und ich besichtigten den Flakturm im Humboldhain. Der größte Teil des ca. 40 Meter großen Verteidigungsbunkers befindet sich unterirdisch und ist in der Unterweltentour 2 bis zum zweiten Stockwerk zu besichtigen; ab nächstes Jahr wird die Tour bis in den dritten Stock führen. In einer Extremen Tour ist es bereits heute möglich alle sieben Stockwerke des Flakturms zu besichtigen. Gut Behelmt ging es im Turm III in den Raum unterhalb des Flakgeschützes – an dieser Stelle ist die Decke 3,8 Meter dick. Die Dicke der Decke war wegen des Gewichtes des Flakgeschützes von mehreren Tonnen notwendig. Nachdem wir anhand einer alten Fotografie aus dem Jahre 1945 die Ausmaße des Flakturms mit dazugehörigem Leitturm besichtigen durften ging es über eine Wendeltreppe einen Stock tiefer. Dort angelangt, konnte der Munitionsaufzug besichtigt werden und ein sehr interessanter ca. 30-minütiger Diavortrag zur Geschichte der Flaktürme in Deutschland und Östereich folgte. In dem Flakturm ist es zu jeder Jahreszeit nur ca. 10 Grad warm und nach 30 Minuten waren wir froh, dass wir uns wieder etwas bewegen konnten. Über den Verbindungsgang ging es vom Turm III in den Turm II. Der gesamte Flakturm bestand ursprünglich aus vier Türmen; die Türme I und IV sowie der Leitturm wurden im April 1946 bzw. Juli 1947 gesprengt. Die Auswirkungen dieser Sprengung sind heute noch gut sichtbar im Verbindungsgang zu sehen. Zurück am Tageslicht genossen wir erstmal die wärmenden Sonnenstrahlen.

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Nun ging es über kleinere Umwege nach Kreuzberg zum Essen. Nach einer leckeren Stärkung ging es mit kleinem Stop wegen des Berlin-Marathons zum Panoramapunkt am Potsdamer Platz auf das Daimler Chrysler-Center. Im schnellsten Aufzug Europas ging es pro Sekunde 8,5 Meter in die Höhe und nach 20 Sekunden sind wir im 24. Stock angelangt. Die Höhe ist wirklich beeindrucken und nicht für Leute mit extremer Höhenangst geeignet – doch Grobi und ich haben unseren ganzen Mut zusammengenommen und den atemberaubenden Blick genossen. Die Aussicht über Berlin ist gigantisch und sehr empfehlenswert. Unsere Blicke kreisten rund über Berlin, ganz im Westen auf den Teufelsberg, über den Reichstag und das Brandenburger Tor in Richtung Osten über den Berliner Dom und den Fernsehturm am Alexanderplatz.
Bei einer Tasse Kaffe haben wir den wunderschönen Tag ausklingen lassen und schon neue Ziel für die nächste Tour geschmiedet.

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Es gäbe noch so viel über den Flakturm und die Aussicht vom Panoramablick zu berichten – doch schaut es euch selbst an – es lohnt sich wirklich.

Leben zwischen den Geschlechtern Intersexualität - Erfahrungen in einem Tabu-Bereich

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von Ulla Fröhling

Inhaltliche Beschreibung

Etwa 100 000 Menschen in Deutschland sind intersexuell. Manche sehen eindeutig weiblich aus - oft schön wie Models -und haben doch weder Gebärmutter noch Eierstöcke, anderen Mädchen wächst in der Pubertät ein Penis. Bei Jungen hat das Geschlechtsteil mitunter eine so ungewöhnliche Form, dass Mediziner empfehlen, daraus eine Scheide zu konstruieren und das Kind als Mädchen aufwachsen zu lassen - nur drei Möglichkeiten in einer Fülle von Formen der Intersexualität, die mit dem vieldiskutierten Roman »Middlesex« von Jeffrey Eugenides nun auch erfolgreich Eingang in die Literatur gefunden hat.

Da die Gesellschaft noch kein drittes Geschlecht zulässt, treffen Eltern und Chirurgen oft frühzeitig eine Entscheidung. War der Entschluss falsch, kann das für die Betroffenen mit großen persönlichen Dramen verbunden sein. Ulla Fröhling lernte viele Intersexuelle kennen, die von ihrem Leben, ihren Kämpfen, Konflikten und dem wachsenden Selbstbewusstsein der Intersex-Bewegung berichten. Einige von ihnen sprechen zum ersten Mal über diesen Tabubereich. Interviews mit Medizinern, Sexualwissenschaftlern, Therapeuten, Informationen über Genetik und ein umfangreicher Service-Teil ergänzen dieses erste deutsche Sachbuch zum Thema.

ISBN 3-86153-290-5

Rezension

Ein wirklich sehr empfehlenswertes Buch über Intersexualität mit vielen persönlichen Geschichten.

Ein Muss für jeden Interessierten und Betroffene.

Berliner Unterwelten - Tour 3

Eigentlich dürfen in den Berliner Unterwelten keine Fotos gemacht werden, aber nachdem Grobi dem 1. Vorsitzende den Intersex-Hintergrund erklärt hatte, hatte er ein Herz für uns und lies uns diese Fotos bereitwillig schießen.

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Diese beiden Fotos sind mit freundlicher Genehmigung des 1. Vorsitzenden der Berliner Unterwelten entstanden. Er machte Grobi und mir sogar das Angebot, jederzeit mit einem Stativ und richtiger Beleuchtung die Fotos zu wiederholen. Vielen Dank für dieses Angebot.
Leider war unsere Gruppe viel zu groß, so dass wir uns in den Bunkerräumen sehr gedrängt wieder fanden. An das Besichtigen der Ausstellungsstücke war nicht wirklich zu denken. Da Extra-Touren eingeschoben wurden, mussten wir ständig warten oder im Schnelldurchgang durch die Bunkeranlage eilen.

Der Besuch des Bunkers lohnt sich wirklich. Neben der Gasschleuse im Eingangsbereich und den Abort-Wegweisern durften wir uns die Aborts (Torfschichttoiletten) ansehen.

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Wir besichtigten Aufenthaltsräume für die Bevölkerung, Wach- und Hilfsräume, Schlafräume etc.. Die Belüftungseinrichtung in den Bunkern wurden uns anschaulich demonstriert; leider war diese Belüftungseinrichtung eine Fehlkonstruktion, weil im Falle eines Angriffs keine U-Bahnen fuhren und so keine Luft in die Belüftungsschächte gedrückt wurde.

Wir bekamen viele weitere Informationen zu dem Bunker vermittelt, welche ich hier nicht verraten möchte, da ihr euch die Tour lieber selber ansehen solltet.

Grobi und ich freuen uns jedenfalls schon auf die nächsten Unterwelt-Touren.

Neues bei 20Six

Was zum Teufel soll das bei 20Six???

Ich brauche ein Passwort um meinen Blog zu besuchen. Doch er nimmt mein Passwort nicht an; weder das alte noch das neue bringt den Blog zum erscheinen.

Das kann ja wohl nicht wahr sein, da kann ich mich nur glücklich schätzen, dass ich hier ein neues zuhause gefunden habe.

Dass die neue Software für den Kindergarten ist, haben wir ja schon vor einiger Zeit festgestellt, aber damit hätte ich nicht gerechnet. Mal schauen, ob sich das die nächsten Tage ändert und der Blog doch noch sichtbar wird.

So das Problem ist dank des Streikblogs gelöst. Über die traurigen Überreste des Blogs möchte ich lieber keine Worte verlieren - es ist zum heulen.

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Zuletzt aktualisiert: 24. Mai, 20:36

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